Schon während seines Musikstudiums wurde ACHIM GIESELER für Minimal- und außereuropäische Musik sensibilisiert. Nach einer ersten musikalischen Schaffensperiode für Bühne und Theater wurde er insbesondere durch den mittlerweile verstorbenen Walter Bachauer (Clara Mondshine) inspiriert, in seinen Kompositionen verschiedenste musikstilistische Einflüße zu verschmelzen.
Die "Siebte Welt" ist seine "Siebte Welt", eine Welt zwischen Imagination und Wirklichkeit, eine Welt der Metamusik, die ihre noch erfassbaren Wurzeln in der europäischen symphonischen Musik, im Underground der Rockkulturen, in ethnischen Strömungen und in den minimalistischen Werken von Terry Riley, La Monte Young, Steve Reich und Philip Glass geschlagen hat.
"Der Elektronikmusiker, der schon mit Eberhard Schoener, Tri Atma und Georgie Red zusammengearbeitet hat, läßt in "The Happiest Of All" ein künstliches Saxophon seine Kreise ziehen und füllt seine "Desert Fountains" mit Paukenschlägen und Harfenarpeggien aus der Retorte auf. In "Passing Omo Valley" zaubert er menschliche Stimmen und Wassertropfen aus der Steckdose.
Presse:
"Obwohl Gieseler von östlicher Mystik geprägt ist und viele seiner Stücke einen meditativen Zug haben, ist seine computerakustische Musik doch nicht der Sparte "New Age" zuzurechnen. Denn im Gegensatz zu den harmoniesüchtigen Vertretern dieser Spezies erlaubt er sich körperliche Rhythmen, spannungsgeladene Wechsel, Brüche und Disharmonien. Jakinos digitales Orchester besitzt (zumal auf CD) die vom Erdenklang-Label gewohnte Klangqualität. Seine computergesteuerte Elektronik badet in großzügig angelegten, opulenten Klangmeeren." - Stereo