Die Kompositionen von Bernard Lhoir erweisen sich als ideales Gegenmittel zur allgegenwärtigen Besorgnis und Angespanntheit. Die melancholische Stimmung der Kompositionen bringen in gewisser Weise die Unsicherheit zum Ausdruck, die der Mensch des fin de siècle tief innen verspürt. Sie mahnen uns zugleich, den inneren Frieden zu suchen anstatt sich dem nackten Existenzkampf auszuliefern.
Zweifellos ist es die musikalische Gestaltung mit den klassizistischen Anklängen und dem lyrischen Rückverweis auf Händel und Bach, die diese Stimmung hervorruft. Die akustischen Instrumente runden diese Atmosphäre ab.
Den Gesangspart bestreitet die japanische Altistin YUMIKO TAKAKU (Tokyo). Sie hat klassischen Gesang in Japan studiert, lebt und arbeitet aber seit zwei Jahren in Europa.