Selfness...
Wellness ist mehr als Fango-Packungen, Candlelight-Dinner und Bärlauch-Yoghurt.
Wellness benennt eine Sehnsucht, die weitaus mehr ist als der Hang zu Genuss und Entspannung: Nach mehr Kompetenz, das eigene Leben in den Griff zu bekommen, nach „Wellbeing" im erweiterten. Sinn.. Der Soziologe Matthias Horx prägte im Jahre 2002 für diesen kollektiven Wunsch den Begriff „Selfness".
Selfness ist gekennzeichnet durch folgende Fähigkeiten:
• Die Fähigkeit, sich gesund zu ernähren, Sport zu treiben, fit zu bleiben (Körperliche Kompetenz)
• Die Fähigkeit zur „Work-Life-Balance" und zum positiven emotionalen Umgang mit der sozialen Umwelt, mit Partnerschaft, Beruf, Familie (Emotionale Lebens-Kompetenz)
• Die Fähigkeit, selbstständige Entscheidungen in komplexen Lebenssituationen oder Krisen zu treffen (biographische Wachstums-Kompetenz).
• Die Fähigkeit, Lernen und bewussten Erfahrungsgewinn bis ins hohe Alter fortzusetzen (Reifungs-Kompetenz).
Rund um diese Kompetenzen wird sich in den nächsten Jahren eine
„Wellness-2-Welle"
entwickeln, in deren Zentrum nicht mehr vorübergehende Entspannung, sondern dauerhafte Selbstveränderung steht. Im Tourismus boomen Reiseangebote, in denen nicht nur Erlebnisse, sondern persönliche Transformation organisiert werden („Selfness Travelling"). Die Devise „Finde Dich selbst" wird zum großen Slogan unzähliger medialer Produktionen und löst das „Stelle Dich selbst dar" der vergangenen Jahre ab.
Die CD „Musik auf dem Weg zur Stille“ auf derm Erdenklang Label bietet eine ehrliche Musik an, die diese Entwicklung begleitet. Zu „Selfness“ gehört eine Leidenschaft zur Ehrlichkeit, eine Einstellung, die zu den Problemen steht.. Deshalb darf man der Musik nicht Funktionen andichten, die Musik grundsätzlich nicht einhalten kann.. Die Überzeugung des klugen Wellness-Protagonisten von heute ist:
„Das kann nicht von außen gelöst werden" oder „Ich bin selbst für mich verantwortlich, das kann man nicht durch Produkte lösen".
Wellness bricht somit aus dem Korridor der Verwöhnungs- und Entspannungswünsche aus und wird zur konsequenten „Arbeit am Selbst“. Die Erdenklang Musik will die Sinne des Menschen sensibilisieren und ihn in eine Lage versetzen, die ihm den Zugang zu seiner inneren Stimme öffnet.
(Dieser Text besteht im Wesentlichen aus Zitaten einer Studie von Matthias Horx, Trend- und Zukunftsforscher sowie Gründer des „Zukunftsinstituts“ in Kelkheim/Taunus bzw. in Wien. Kommerzielle Verwertung dieses Textes nur nach Rücksprache mit dem Autor. Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich für die freundliche Genehmigung zur Nutzung dieser Texte.)
www.zukunftsinstitut.de
www.horx.com