Mit dem Namen Gabriel Fauré (Frankreich 1845-1924) verbindet sich für den Kenner dieses Komponisten die Vorstellung einer sehr intimen, träumerischen Musik aus edlen, einprägsamen Melodien verbunden mit einer subtilen und modalen Harmonik.
Faurés lyrisches Naturell fand seine Ausdrucksform vor allem in der Kammermusik und im Lied. Er vertonte Gedichte von Dichtern des "fin de siècle", vor allem von Verlaine, die zarte Liebeshuldigungen, Naturstimmungen und erotische Träumereien zum Ausdruck bringen.
Bei den auf der CD "Secret Garden" produzierten Liedern wurde durch rein instrumentale Arrangements das Wesentliche ihres musikalischen Charakters freigelegt.
Der Titel "Secret Garden" deutet auf Faurés Streben hin, durch die Vertonung bestimmter lyrischer Themen den Hörer in surreale, traumhafte Gefilde zu entführen. Immer wieder trifft man dabei auf die Vorstellung eines geheimen, versiegelten Gartens (eine Liedsammlung hat den Titel "Le jardin clos"), eines Idylls, eines Orts der Entrückung.
Hans-André Stamm verwendet in seinen Arrangements als Soloinstrumente die Querflöte, bei einigen Titeln auch Blockflöte. Zur Begleitung wurde statt des originalen Klaviers fast durchgehend Harfe bevorzugt, was musikalisch naheliegt, da Fauré im Klaviersatz meist harfenartige Figurationen verwendet. Oboe, Solovioline, eine irische Harfe mit Metallsaiten übernehmen melodische Nebenlinien.
Hans-André Stamm ist Organist und hat mit 16 Jahren sein erstes Solokonzert in Notre-Dame von Paris gegeben. Er studierte künstlerisches Orgelspiel am Conservatoire Royal de Musique in Lüttich.
"Die CD ist ein professionell umgesetzter klassischer Hörgenuß in die surreal versiegelten Gärten der Entrückung und der erotischen Träume für softe Klassikfans."
Einblick
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