Terra Dei ist Gottes Erde. Also gehört Sie dem Gott, den wir uns geschaffen haben. Deshalb entspricht unsere Erde und die Welt auf ihr exakt dem Ebenbild unseres Gottes. Die Welt allerdings ist heute nicht mehr so, wie sie mal geschaffen wurde; sie ist ein kaputtes Modell ihres Urzustandes. Ihre Zerstörung als ein Kunstobjekt zu betrachten ist deshalb wahnsinnig aufregend. Die "Entwesung" der menschlichen Rassen und ihr trügerisches Bewußtseinsbild geraten dabei zum Kunstwerk.
Die Musik hat sich in dieser Welt logischerweise auch gewandelt und die Schwingungen ihrer hämmernden Rhythmen vernichten wieder und wieder die traditionellen Formen der Musik.
Die Musik von Terra Dei ist deshalb nur ein wahrhaftes Spiegelbild der Welt unseres "Göttlichen" Planeten, obwohl sie eigentlich eine spirituelle Flucht aus genau jener Welt sein soll, die von uns unbewohnbar gemacht wurde.
(László Hortobágyi)
Presse:
"...und Hortobágyi beweist ein weiteres Mal seine Meisterschaft auf Surbaha oder Rudra-Vina, dazu gesellen sich nun Percussions und vor allem Bässe, wie wir sie aus dem großen Werk eines Richard H. Kirk oder eines Andrew Lagowski kennen. Hier ist einem großen Künstler ein äußerst beeindruckender Wurf gelungen. Prädikat: Besonders wertvoll!" - Notes